Dr. Ioannidis

Dieser Mann gilt weltweit als DER Experte auf dem Gebiet der Epidemiologie. Auch er wurde und wird weitgehend leider ignoriert. Zumindest von den Mainstream - Medien. 

 

John P. A. Ioannidis ist ein griechisch-amerikanischer Gesundheitswissenschaftler und Statistiker. Er ist Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit sowie professor by courtesy für biomedizinische Datenwissenschaft an der Stanford University School of Medicineprofessor by courtesy für Statistik an der Stanford University School of Humanities and Sciences und Kodirektor des Innovationszentrum für Meta-Forschung in Stanford an der Stanford University.

Bekannt wurde er insbesondere durch seine Methodenkritik, mit der er einen breiten Diskurs um die Qualität und Integrität medizinischer Forschung anstieß; 2005 veröffentlichte er: Why Most Published Research Findings Are False, was die meistaufgerufene Fachpublikation in der Geschichte von Public Library of Science ist.  Ioannidis gehört zu den zehn meist-zitierten Wissenschaftlern weltweit. Stand 2008 hatte er bereits etwa 400 Publikationen unter Peer-Review veröffentlicht und war Mitglied der Chefredaktion von mehr als 18 peer-reviewten Fachzeitschriften

Hier ein Auszug aus einem Artikel aus der Fachzeitschrift medrxiv:

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.13.20101253v2

 

Die Infektionssterblichkeitsrate wurde aus jeder Studie geschätzt, wobei die Anzahl der COVID-19-Todesfälle zu einem relevanten Zeitpunkt durch die Anzahl der geschätzten infizierten Personen in jeder relevanten Region dividiert wurde. Es wurde auch versucht, die Art der bewerteten Antikörper zu korrigieren. Ergebnisse 23 Studien wurden mit verwendbaren Daten identifiziert, um in Berechnungen einzutreten. Die Schätzungen der Seroprävalenz lagen zwischen 0,1% und 47%. Die Infektionssterblichkeitsraten lagen zwischen 0,02% und 0,86% (Median 0,26%) und die korrigierten Werte zwischen 0,02% und 0,78% (Median 0,25%). Bei Menschen unter 70 Jahren lag die Sterblichkeitsrate bei Infektionen zwischen 0,00% und 0,26% mit einem Median von 0,05% (korrigiert 0,00-0,23% mit einem Median von 0,04%).

Die meisten Studien wurden in Epizentren der Pandemie durchgeführt, und die wenigen Studien, die an Orten mit geringerer Todeslast durchgeführt wurden, deuteten auch auf niedrigere Sterblichkeitsraten bei Infektionen hin. Schlussfolgerungen: 

Die Infektionssterblichkeitsrate von COVID-19 kann an verschiedenen Orten erheblich variieren. Dies kann Unterschiede in der Altersstruktur der Bevölkerung und der Fallmischung infizierter und verstorbener Patienten sowie mehrere andere Faktoren widerspiegeln.

Die aus Seroprävalenzstudien abgeleiteten Schätzungen der Infektionssterblichkeitsraten sind tendenziell viel niedriger als die ursprünglichen Spekulationen, die in den frühen Tagen der Pandemie gemacht wurden.

 

In unten verlinktem Artikel, ebenfalls aus obiger Fachzeitschrift vergleicht Ioannidis das Risiko für unter 65 Jährige, an COVID 19 zu sterben mit dem Risiko der täglichen Fahrt in die Arbeit. 

Strategien, die sich speziell auf den Schutz älterer Menschen mit hohem Risiko konzentrieren, sollten bei der Bewältigung der Pandemie berücksichtigt werden. 

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.05.20054361v2

 

Hier habe ich euch einige seiner Videos verlinkt:

https://www.youtube.com/watch?v=DoJlvHH02TA

https://www.youtube.com/watch?v=2VjIK89Ya94

https://www.youtube.com/watch?v=_U7fdj2rxGk